Ausstellung „Herrenberg im Nationalsozialismus“ am SGH

Regionalgeschichte am SGH hautnah erfahren

Diese Möglichkeit haben die Schülerinnen und Schüler am Schickhardt-Gymnasium seit den Herbstferien bis Anfang Dezember. In Kooperation mit dem Stadtarchiv wird es den Jugendlichen ermöglicht, auf 15 Schautafeln Informationen über die Zeit des Nationalsozialismus in Herrenberg zu erfahren. Grundlage dieser schulischen Ausstellung ist die Aufarbeitung der Stadtgeschichte durch den Historiker Marcel vom Lehn. Im Stadtarchiv selbst ist die Ausstellung „Herrenberg im Nationalsozialismus“ aktuell noch zu sehen.

Damit auch im Unterricht mit diesen Texten und Bildern gearbeitet werden kann, stellt das Stadtarchiv die Tafeln Schulen leihweise zur Verfügung. Die Klassen beschäftigen sich nicht nur mit der Jugend im Nationalsozialismus, sondern erfahren auch etwas über Euthanasie oder die Rolle der Kirche vor Ort, aber auch der Kriegsalltag und -verlauf sowie die Aufarbeitung nach Ende des Kriegs werden in den Fokus gerückt.

Bereits in den ersten Tagen beschäftigte sich die Kursstufe J2 mit der Ausstellung vor Ort.
„Man erhält einen ganz anderen Blick auf die Geschichte Herrenbergs und dadurch wird das Gelernte aus dem Unterricht an einem regionalen Beispiel viel nachvollziehbarer für uns“, so ein Schüler der Jahrgangsstufe. Interessant sind diese Themen nicht nur für das Fach Geschichte, sondern können ebenfalls von Religion, Ethik, Gemeinschaftskunde oder Deutsch im Unterricht aufgegriffen werden.

 

Vielen Dank an Frau Dr. Stefanie Albus-Kötz und ihr Team, die diese Ausstellung am SGH ermöglicht haben.

 

„Sand und Strohmatten“ am SGH

Die Ordnung des Universums ist zerstört. Steine, Feuer und andere Götter sind vom Wind und dem Wasser eingeladen, überall umherzustreifen. Die Menschen sind erschüttert und suchen nach Erklärungen. Sie wenden sich mit ihren Beschwerden an die Sonne. Aber diese verursacht durch ihre Gleichgültigkeit nur noch mehr Chaos, da sie unsterblich in den Mond verliebt ist. Dieser ist aber der, der die Tragödie erkennt und versucht eine Lösung zu finden, um die Ordnung des Universums wiederherzustellen.

Dieser Mythos Oshe und Bari aus dem peruanischen Regenwald inspirierte die einheimische Tanz- und Theatergruppe Arena y Esteras zu ihrem neusten Projekt. Neun PeruanerInnen begeisterten am 12. Oktober Schüler aller Klassenstufen des Schickhardt- Gymnasiums mit ihren vielseitigen Talenten. Ob Jonglage, Tanz oder Akrobatik – die Peruaner zeigten uns, was sie drauf haben und brachten uns erste Grundschritte bei. Beim Tanzworkshop danca erlernten wir einen volkstümlichen Tanz der dortigen Ureinwohner. Traditionell wird dieser Tanz jedoch mit einer lebendigen Anakonda auf den Schultern aufgeführt. Wir lernten leider nur die vereinfachte und ungefährliche Version. Gleichzeitig wurden bei der acrobática einige Meter weiter erste einfache Menschenpyramiden gebaut. Später arbeitete die Gruppe sogar noch an Rädern und spektakulären Saltos. Los juegos malabares also die Jonglage war ebenfalls ein großer Spaß für alle Beteiligten. Weiterlesen

Von Gestaltenwandlern und Amerika – Autorenlesung für Klasse 6

Beobachten uns die Tiere auch? Mit dieser Frage war die Idee für die Romanreihe „Woodwalkers“ von Katja Brandis geboren. Die Hauptfigur Carag ist ein Gestaltenwandler, der zwischen der Welt der Tiere, als Puma, und der Welt der Menschen, wechseln kann. Von seinen spannenden Abenteuern berichtete die Autorin allen 6. Klassen im Rahmen der diesjährigen Frederickswoche. Neben der Lesung aus dem 1. Band „Woodwalkers – Carags Verwandlung“ hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit interessante Details über den Prozess des Schreibens zu erfahren.

 

 

Unterstützt und organisiert wurde die Lesung durch die Stadtbibliothek Herrenberg, die ebenfalls die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank hierfür an Frau Ritz!

 

Herzlich Willkommen am SGH – Besuch aus Schweden

 

Wir begrüßen herzlich unsere Gäste aus Höganäs/Schweden! Viel Spaß beim gemeinsamen Forschen und Experimentieren im naturwissenschaftlichen Bereich in den kommenden Tagen. Das Schickhardt-Gymnasium wünscht allen Gästen und Gastgebern viel Freude, Neugier und spannende Erfahrungen in und um Herrenberg!

Leckeres und Selbstgemachtes an den Klassenpflegschaftsabenden

Bei den diesjährigen Klassenpflegschaftsabenden verpflegen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 alle Anwesenden mit leckeren Kuchen, Brezeln und einer großen Anzahl an Getränken. Vielen Dank dafür!

Ebenso hat Casa Alianza einen Stand in der Pausenhalle, an dem selbstgemachte Marmelade, gestrickte Socken, Schlüsselanhänger, eine Wellness-Box und Vieles mehr erworben werden können. Der Erlös dieses Verkaufs geht an die Kinderhilfsorganisation La Alianza in Guatemala, die das SGH seit vielen Jahren mit Spenden unterstützt. Helfen Sie uns dabei, dies auch weiterhin möglich zu machen.

Erlebnisreiche Woche im SLH – Klasse 6

Bereits in der zweiten Schulwoche sind alle vier 6. Klassen ins erlebnispädagogische Schullandheim augebrochen, um die Klassengemeinschaft zu stärken. Ziel waren die Jugendherbergen in Breisach und am Schluchsee, wo die Schülerinnen und Schüler eine Woche voller Aktionen und Bewegung erlebt haben.

Die Klasse 6c hat einen kurzen Bericht ihrer Erlebnisse verfasst:

Am Montagmorgen um 8:45 Uhr ist der Bus abgefahren und nach zwei Stunden Fahrt waren wir endlich in der Jugendherberge Seebrugg. Am zweiten Tag haben wir eine Wanderung auf den Feldberg gemacht. Der Weg nach oben war sehr anstrengend, doch die Aussicht war schön. Am Mittwoch haben wir uns auf eine 7-stündige Wanderung durch die Wutachschlucht begeben.

Am Donnerstag kamen Erlebnispädagogen zu uns und haben mit uns Spiele gespielt, um die Klassengemeinschaft zu stärken.

Am Nachmittag haben wir 3 Flöße gebaut und ein Wettrennen gemacht.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück um 9.00 Uhr zurück nach Hause. Es war einfach alles mega schön. Wir werden das nie vergessen!

Bunte Vesperdosen für die 5. Klassen

Die Fünftklässler sind an ihrer neuen Schule auch durch die Freunde des Schickhardt-Gymnasiums begrüßt worden. Ein Willkommensgeschenk in Form einer bunten Vesperdose, die durch den Vorsitzenden Herr Dierberger übergeben wurde, findet in der Pausenhalle schon häufigen Gebrauch. Unterstützt wurde diese Aktion durch unseren Bildungspartner Volksbank Herrenberg.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Wandertag am SGH

Der diesjährige Wandertag am Schickhardt-Gymnasium führte die Klassen und ihre LehrerInnen von tiefen Schluchten bis in luftige Höhen.

Jede Klasse suchte sich ein individuelles Ziel ihrer Wanderung, sodass das SGH im ganzen Landkreis und darüber hinaus unterwegs war. Sehr beliebt war die Tour zum Schönbuchturm, um bei tollem Wetter einen sagenhaften Ausblick über den Schönbuch bis zur Schwäbischen Alb zu haben. Aber auch der Märchensee bei Rottenburg, das Monbachtal in Bad Liebenzell, der Grillplatz in Mötzingen, das Wildgehege in Entringen oder die Gültsteiner Mühle mit einer Besichtigung waren am 21.09.2018 das Ziel der Wanderungen. Viele Kilometer wurden gemeinsam zurückgelegt, um sich anschließend den Herausforderungen eines Lagerfeuers zu stellen oder einfach nur auf einer Wiese zu spielen und die gemeinsame Zeit zu genießen.

Um einen Eindruck dieses Tages zu erhalten, ein paar Schüler-Stimmen:

Klasse 5:
„Das war der schönste Ausflug, den ich je erlebt habe!“
„Ich werde den Tag nie vergessen, wir hatten so viel Spaß.“
„Es hat mir sehr gut gefallen, weil wir viel Neues gelernt haben.“
„Es war schön, viele nette Menschen und gutes Essen.“
„Wir hatten einen tollen Tag in der Gültsteiner Mühle, die Führung war sehr interessant und spannend.“

Klasse 8:
„Ich fand den Wandertag sehr schön. Das Monbachtal ist einfach wunderschön. Auch als Klasse sind wir ein Stückchen mehr zusammengewachsen.“
„Mir hat der Wandertag gut gefallen. Ich fand die Natur sehr schön. Aber man hat auch miteinander gespielt und geredet, auch Leute, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben.“
„Das Wandern hat Spaß gemacht.“
„Mir hat gefallen, dass der Wandertag unsere Klassengemeinschaft so gestärkt hat. Außerdem fand ich es cool, dass man manchmal ein bisschen klettern musste.“