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Bücherflohmarkt am Tag der offenen Tür

Am 07. Februar 2026 findet am Schickhardt Gymnasium Herrenberg der Tag der offenen Tür statt. Als diesjährige Attraktion gibt es einen Bücherverkauf. Es gibt gebrauchte Bücher unserer Schüler und Schülerinnen für Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren. Der Preis liegt bei circa 1 bis 3 Euro.

Was passiert mit dem Geld?

Das eingenommene Geld wird natürlich nicht behalten, sondern geht an einen vertrauenswürdigen Bekannten der Schule: Klaus Holzäpfel. Dieser leitet das Geld weiter an den Förderverein Nordkenia.

Der Förderverein Nordkenia

Der Förderverein Nordkenia unterstützt Projekte für beispielsweise Waisenkinder und Kinder mit geistiger sowie körperlicher Behinderung. Die Projekte, die uns vorgestellt wurden, sind St. Clare Girls Center Nchiru in Meru, Manyatta Alakara in Ngaremara und die Kindertagesstätte in Isiolo.

Basisinformationen über das Land Kenia

Als Klaus Holzäpfel uns am 21. Januar 2026 besucht hat, haben wir etwas über das Land Kenia gelernt. Das Land liegt auf dem Kontinent Afrika, um genau zu sein in Ostafrika. In Kenia entwickelten sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Kulturen, die sich grob in drei Gruppen einteilen lassen, z. B. die Nomadenkulturen. In der Nomadenkultur leben die Menschen von und mit ihren Tieren hauptsächlich in trockenen Steppen-, Wüsten- und Halbwüstengebieten. Die Stadt Isiolo liegt direkt an der Grenze der Nomadenkultur und genau dort sind einige Projekte des Fördervereins Nordkenia angesiedelt. Immer stehen bei der Projektarbeit die jeweiligen Bedürfnisse der dort lebenden Menschen im Vordergrund.

St. Clare Girls Center Nchiru

Das Gebäude des St. Clare Girls Center Nichiru wurde mit der Unterstützung von Klaus Holzäpfel für verlassene, verwaiste, als Hausmädchen missbrauchte oder versklavte Mädchen gebaut. Das Projekt wurde 2003 in Meru mit dem Projektpartner Pater Francis Limo Riwa durchgeführt.

Das Projekt bietet Mädchen in Nordkenia Schutz, Bildung und psychosoziale Unterstützung, stärkt ihr Selbstwertgefühl und ermöglicht langfristig Reintegration. Seit 2003 wurden Unterkünfte, Sanitäranlagen und Klassenräume für über 300 Mädchen finanziert; 200.000€ wurden investiert, getragen von einer vertrauensvollen Partnerschaft mit der Diözese Meru.

Manyatta Alakara

Seit 1988 unterstützt Klaus Holzäpfel das Heim für körperlich beeinträchtige Kinder in Ngaremara. Der Projektpartner von diesem Projekt sind die Nirmala Sisters aus Indien.

Betreut werden die Kinder von den indischen Schwestern, die die Kinder physiotherapeutisch unterstützen. Dort bekommen sie Unterkunft, Essen, Kleidung und Mobilitätshilfe. Auch eine angemessene Schulausbildung wird ihnen ermöglicht. Die beiden Heime Manyatta Alakara (körperliche Beeinträchtigung) und Providence Home (geistige und körperliche Beeinträchtigung) kooperieren eng miteinander und werden beide von indischen Schwestern betreut.

Kindertagesstätte

Die Kindertagesstätte in Isiolo nimmt seit 1999 täglich mehr als 250 Kinder auf. Kinder aus der nahen Umgebung werden von ihren Eltern gebracht und abgeholt.

Die Kinder dort erhalten eine umfassende Betreuung, frühkindliche Erziehung und Bildung inklusive vollwertiger Mahlzeiten. Betreut werden die Kinder von den einheimischen Schwestern Paula und Emma, die sich um Organisation und tägliches Programm kümmern. Sie haben auch Eltern sowie Kinder im Blick und beraten diese auch bei Erziehungs- und Gesundheitsfragen.

Stimmen unserer Mitschüler*innen zum Besuch von Klaus Holzäpfel 

Eine Mitschülerin von uns sagte zu dem Besuch von Klaus Holzäpfel: „Mir haben die Projekte von Herrn Holzäpfel sehr gut gefallen, weil er die Menschen mit Respekt behandelt und sich für sie einsetzt, mir hat auch sehr gefallen, dass er uns die traditionelle Kleidung gezeigt hat.“

Eine andere Mitschülerin namens Bitaniya Milea sagte: „Die Projekte von Herrn Holzäpfel haben mir sehr gefallen, da er zeigt, dass Menschen in der Welt leiden und wir können was dagegen tun, weil es ist sehr traurig, dass wir hier in Deutschland eine schöne Kindheit erleben können, zur Schule gehen können, und keine Sorgen haben ob wir heute essen kriegen oder ob wir eine Unterkunft haben. Straßenkinder in Kenia können das aber nicht. Herr Holzäpfel hat uns gezeigt, dass wir Spenden sammeln können und diesen armen Kindern helfen können und ein gutes Herz haben können.“

Delia, eine weitere Mitschülerin, sagte: „Ich fand die Vorstellung der Projekte sehr inspirierend, weil ich finde, dass man immer helfen soll, wenn man kann und genau das tut Herr Holzäpfel. Er hilft bei dem Bau von Heimaten für zum Beispiel schwerbehinderte Kinder oder Heimen für HIV-positive Kinder. Ich finde auch gut, dass er den Leuten gezielt Dinge schickt, die sie brauchen und nicht einfach irgendwas. Er fragt die Leute auch, was sie brauchen und ist selbst oft vor Ort. Er kann ihren Zustand also auch besser einschätzen und sieht, wie sehr sie Hilfe benötigen.“

Emily Lehmann und Liona Mustapha, Klasse 7d