Sozialprojekt Nordkenia
Es ist Tradition an unserer Schule, dass wir als Schulgemeinschaft ein soziales Projekt langfristig unterstützen. Seit dem Schuljahr 2021/22 ist dies der Förderverein Nordkenia der Familie Holzäpfel aus Herrenberg.

Was hat uns überzeugt, dieses Projekt auszuwählen?
Es waren zunächst vor allem inhaltliche Gründe. Die Einrichtungen, um die es geht, finden wir absolut förderwürdig für uns als Schule: Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen und aus unterschiedlichen Lebenssituationen wohnen, lernen und arbeiten in den verschiedenen Lebensgemeinschaften, Heimen, Schulen und sind von finanzieller Unterstützung von außen abhängig.
Außerdem waren es organisatorische Gründe, die uns überzeugt haben. Der Förderverein wurde von Klaus Holzäpfel und seiner Frau gegründet, die die Einrichtungen in Kenia im Zuge ihrer Entwicklungshilfearbeit dort in den späten 1970er Jahren kennengelernt hatten. Heute leitet Lars Holzäpfel, der selbst einmal Schüler des SGH war, den Förderverein zusammen mit seinem Vater.
Der Verein unterhält seit langem sehr gute direkte Kontakte zu den Einrichtungen vor Ort. Somit erfahren wir detailliert und ohne Umschweife, wo gerade am dringendsten Unterstützung nötig ist und wozu das gespendete Geld genau ausgegeben wird. Jeder Cent, den wir an den Verein weitergeben, wird für die Projekte vor Ort investiert, nichts wird für Werbung, Verwaltung abgezogen. So erscheint uns die Zusammenarbeit als sehr verlässlich, aufgrund der persönlichen Kontakte auch als vertrauenswürdig und zukunftsorientiert. Klaus Holzäpfel besucht uns auch regelmäßig und berichtet von den Fortschritten in Kenia.
Was sind das genau für Einrichtungen, die wir unterstützen?


Der Förderverein Nordkenia unterstützt mehrere Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in Nordkenia in ganz konkreten Projekten, die anstehen. So werden z.B. eine Kindertagesstätte in Isiolo, Behinderteneinrichtungen für Kinder/Jugendliche mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in Ngaremara, (Manyatta Alakara und das Providence Home), ein Heim für verwaiste, verlassene oder misshandelte Mädchen in Meru (St Clare Girls Center Nchiru), ein Heim für Kinder/Jugendliche mit HIV Infektionen (St Philomena Home of Hopes) unterstützt.
Das Geld geht in konkrete Projekte wie z.B. die Verbesserung der dringend notwendigen Lebensmittel(selbst)versorgung, z.B. Fischteiche, eine Schweinezucht oder eine Bananenplantage. Es wird für notwendige HIV Medikamente, für Schul- und Wohnbauten der Heime, für die Anschaffung von Wasserpumpen oder dem Verlegen von Wasserleitungen, für die Ausstattung mit Betten oder physiotherapeutischen Geräten und für die Patenschaften von Kindern eingesetzt.
Wer sich weiter informieren möchte, kann das über folgende Homepage sehr gerne tun:

