Mehrere französischsprachige Lerngruppen des Schickhardt-Gymnasiums nahmen anlässlich des deutsch-französischen Tages am 22. Januar am Internet-Teamwettbewerb teil und tauchten für 90 Minuten in die Welt der Frankophonie und Europas ein. Sie entdeckten spannende Themen rund um Sprache, Politik, Film, Musik, Sport und die gemeinsame Geschichte. Dabei lösten sie knifflige Aufgaben und erlebten so Französisch auf spielerische Weise.

Besonders erfolgreich war der Französischkurs 10a/c, der in Baden-Württemberg den 1. Platz belegte. Zu diesen herausragenden Leistungen gratulierte unsere Schulleiterin Frau Bertsch-Nödinger der Klasse persönlich und überraschte sie im Unterricht mit Schokocroissants.
Sehr erfreut durfte auch die Französischgruppe 7d/e über ihren 6. Platz sein, sowie die Klasse 6c, die ebenfalls auf dem 6. Platz in ihrer Kategorie landete, schnell gefolgt von der 6a auf dem 7. Platz. Félicitations et bonne continuation!
Olga Kovtun für die Französischfachschaft
Herzliche Einladung für Mittwoch, 25. Februar 2026, um 17.00 Uhr in der Längenholzhalle.
Die Zauberflöte
Im Rahmen unserer Projekttage bringen die Klassen 5b, 5d und 6e gemeinsam mit der Jungen Oper Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte Oper „Die Zauberflöte“ auf die Bühne.
Freuen Sie sich auf einen garantiert unterhaltsamen Opernabend mit tollen musikalischen und schauspielerischen Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 17.00 Uhr in der Längenholzhalle. Der Eintritt ist frei.
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser besonderen Schulveranstaltung begrüßen zu dürfen.
Auf Grund einer Baustelle in der Eichendorffstraße können momentan die Elterntaxiplätze leider nicht angefahren werden. Auch die Durchfahrt von der Paul- Gerhardt Straße in die Eichendorffstraße ist nicht möglich.
Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage
Am Dienstag, den 10.02.26 hat der AK Courage mit tatkräftigen Unterstützer*innen die Regenbogenfahne an verschiedenen Stellen im Schulhaus angebracht. Auf den bunten Streifen der Regenbogenfahne stehen die Worte Frieden, Hoffnung, Gerechtigkeit, Vielfalt, Akzeptanz und Freiheit.

Basketball und Tischtennis
SGH- Baskets und Tischtennisspieler bei Jugend trainiert für Olympia dabei
„Jugend trainiert für Olympia“: Erfolgreiches Tischtennis-Quartett
Am 27. Januar machten sich vier tischtennisbegeisterte SGH-Jungs zusammen mit Frau Burk auf zum Kreisfinale U14 von „Jugend trainiert“ nach Böblingen. Neben dem SGH waren noch das Otto-Hahn-Gymnasium Böblingen sowie das Albert-Schweizer-Gymnasium Leonberg am Start.
Aufgrund der geringen Anzahl an Mannschaften spielten die Teams im Modus „Jeder gegen jeden“, wobei jeweils mehrere Einzelspiele und ein Doppel absolviert werden mussten. In der ersten Begegnung gegen die Böblinger zeigte sich schnell, dass unsere Jungs ihren Gegnern deutlich überlegen waren. Selbst Nico, der als Einziger nicht im Verein spielt, gewann sein Duell gegen Böblingen. Im anschließenden Spiel gegen die Leonberger zeigte sich, dass die Tischtennisspieler vom ASG etwas die Nase vorn hatten. So verbuchten sie im Gesamtergebnis zwar einen eindeutigen Sieg gegen uns, in den Einzelspielen lieferten sich die SGH-Jungs jedoch jeweils spannende Begegnungen und mussten sich immer nur knapp geschlagen geben.
Am Ende sicherten wir uns damit den 2. Platz beim Kreisfinale. Wenngleich es also nicht zum Sieg gereicht hatte, hatten alle Teilnehmer großen Spaß bei dieser Veranstaltung und waren sich einig, dass sie auch im nächsten Jahr gerne wieder dabei sein werden.
Für das SGH spielten: Mateo Blanco Muñoz, Nico Häussler, Daniel Zeeb und Jonas Barz

Jugend trainiert für Olympia: SGH-Baskets U14
Auch in diesem Schuljahr startete das SGH wieder mit einer Jungen-Mannschaft bei den Basketball-Wettbewerben von „Jugend trainiert für Olympia“. Nach dem erfreulichen ersten Auftreten im Vorjahr, wo man sich allerdings der Übermannschaft aus Ludwigsburg geschlagen geben musste, hatten sich die Jungs in diesem Jahr einiges vorgenommen.
Nach der gemeinsamen Fahrt nach Leonberg-Eltingen am Freitag, 31.01. starteten die SGH-Basketballer konzentriert und überzeugend ins erste Spiel des Tages gegen den Gastgeber Eltingen. Schnell zeigte sich, dass diese Partie nur einen Sieger sehen sollte, was allem voran auf eine kompakte Team-Leistung unserer Jungs zurückzuführen war: Louis und Santi bauten die Angriffe auf und konnten die meisten Treffer verbuchen, „Con Air“ Konrad sicherte vorne und hinten die Rebounds, die beiden Noahs auf den Flügeln brachten mit ihrer Spielfreude viel Bewegung in die Partie, Leo kontrollierte in der Defense und auch unser Neubasketballer zeigte, dass man nicht unbedingt ein Vereinsbasketballer sein muss, um bei „Jugend trainiert“ zum Erfolg beitragen zu können.
Nach dem erfolgreichen Start ins Turnier standen mit Heilbronn und Brackenheim nun allerdings zwei stärkere Gegner bevor. Trotzdem gelang es den SGH-Boys, die beiden Partien anfangs offen zu gestalten, indem man sich in der Offense noch weiter steigern konnte und defensiv leidenschaftlich verteidigte. In der Halbzeitpause sowie in den Time-outs versuchte das Coaching-Team um Frau Burk und Herrn Geitz alles, um mit taktischen und technischen Ansagen vor allem die starken Einzelspieler der beiden Gegner in den Griff zu bekommen. Vor allem im letzten Spiel entwickelte sich dadurch ein spannender und leidenschaftlicher Kampf um ein mögliches Weiterkommen in die nächste Turnierrunde. Letztlich fehlte jedoch leider in beiden Partien auch ein bisschen das Spielglück, weshalb man sich am Ende jeweils knapp geschlagen geben musste.
Trotzdem war es ein tolles Turnier mit guten Ergebnissen für die SGH-Vertreter und da der Leistungstrend klar nach oben zeigt und bekanntermaßen ja aller guter Dinge drei sind, freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Chance im kommenden Schuljahr.

Maja Nielsen und Joachim Neumann: Der Tunnelbauer
Am Donnerstag, den 12. 2. 2026 besuchten Maja Nielsen und Joachim Neumann das SGH um der Jahrgangsstufe 1 Einblicke in das Leben in Berlin zur Zeit der deutsch- deutschen Teilung zu geben.

Autorenlesung und Zeitzeugengespräch
Am Donnerstag, den 12. 2. 26 stand für die Jahrgangsstufe 1 des Schickhardt- Gymnasiums ein besonderes Highlight auf dem Stundenplan. In einer Mischung aus Autorenlesung und Zeitzeugengespräch erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, welche Auswirkungen die deutsch- deutsche Teilung auf das Leben junger Menschen im Berlin der 1960er Jahre hatte.
Die Autorin Maja Nielsen las aus ihrem Buch „Der Tunnelbauer“. Begleitet wurde sie von Joachim Neumann, der Anfang der 1960er Jahre am Bau von insgesamt sechs Tunneln zwischen West- und Ostberlin beteiligt war und so 89 Menschen zur Flucht aus der DDR verhelfen konnte. Sein Antrieb war es vor allem, seine spätere Frau Chris zu sich zu holen, die er seit seiner eigenen Flucht aus der DDR mehr als zwei Jahre nicht gesehen hatte.

Maja Nielsen schilderte anschaulich die Risiken, denen die Tunnelbauer und die Fluchtwilligen ausgesetzt waren. Ein Wassereinbruch im Tunnel und die ständige Angst vor Verrat und Entdeckung bestimmten das Denken der Tunnelbauer. Joachim Neumann ergänzte die Schilderungen mit seinen ganz persönlichen Erinnerungen und Gefühlen. Im Anschluss an die Lesung, hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen.


Für Maja Nielsen ist das Schickhardt- Gymnasium kein unbekannter Ort, in den letzten Jahren war sie immer wieder zu Besuch, oft auch in Kooperation mit der Stadtbibliothek und mit Unterstützung durch den Verein der Freunde des Schickhardt Gymnasiums. So konnte Deutsch- und Geographielehrerin Lisa Morgenthaler Maja Nielsen als „alte Bekannte“ begrüßen, der langjährige und intensive Kontakt macht immer wieder solch besondere Veranstaltungen für die Schülerinnen und Schüler möglich.

Die Lesung diente auch als Auftaktveranstaltung für die anstehende Studienfahrt der Gruppe nach Berlin, wo sie die Orte, von denen in der Lesung die Rede war, hautnah erleben können. Deutsch- und Geschichtslehrerin Kerstin Scherer, die gemeinsam mit Lisa Morgenthaler die Lesung und die Studienfahrt organisierte, dankte Maja Nielsen und Joachim Neumann. „Die spannendsten und tollsten Geschichten schreibt das Leben. Hinter Gebäuden und Denkmälern stecken immer persönliche Geschichten und Schicksale.“ gab sie den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg. Vor allem die Begegnung mit Joachim Neumann hat die Schülerinnen und Schüler berührt und nachhaltig beeindruckt.
Ende März steht schon der nächste Besuch von Maja Nielsen am Schickhardt- Gymnasium an, ebenfalls in Begleitung eines Zeitzeugen. Gemeinsam mit Thomas Raufeisen wird sie für die zehnten Klassen ihr neuestes Buch „Das falsche Leben“ präsentieren. In diesem Buch geht es ebenfalls um die deutsch- deutsche Geschichte, diesmal aber mit einem ungewöhnlichen Twist.
Pünktlich zum Tag der Deutsch-Französischen Freundschaft am 22.01. hielten 36 erfolgreiche DELF-Absolvent*innen ihre Original-DELF-Zertifikate in den Händen. Diese Diplome werden vom französischen Bildungsministerium ausgestellt und bescheinigen Französischkenntnisse auf dem Niveau B1 des sogenannten Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen.
Besondere Glückwünsche nahmen Sofia Faust und Laura Seyboldt (beide J1) entgegen. Sie erreichten über 97 von 100 möglichen Punkten. Diese Glanzleistung gelang bundesweit lediglich 31 von über 3900 DELF-Absolvent*innen. In einem Gratulationsschreiben attestierte Frau Ministerin Theresa Schopper und der französische Generalkonsul Gaël de Maisonneuve den beiden Schülerinnen, dass sie auf einem „hervorragenden Weg“ seien – auch wir gratulieren herzlich und wünschen Laura und Sofia eine erfolgreiche Fortsetzung ihrer deutsch-französischen Schulkarriere.

Ein Blick ins Schulhaus
Am Tag der offenen Tür gab es Einiges zu entdecken. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 führten in Gruppen die interessierten Viertklässlerinnen und Viertklässler durch das Schulhaus und gaben ihnen Einblicke in die Schulgemeinschaft und die vielen verschiedenen Fächer und Aktivitäten, die an unserer Schule angeboten werden.
Wer an diesem Tag noch nicht genug bekommen hat, ist herzlich zu den Schnuppertagen Ende Februar/ Anfang März eingeladen.









Bitte nutzen Sie das von Ihrer Grundschule ausgestellte Formular um Ihr Kind für den Potentialtest am Schickhardt- Gymnasium anzumelden. Falls Ihr Kind an der Grundschule einen Nachteilsausgleich gewährt hat, bringen Sie bitte auch einen Nachweis über die Art des gewährten Nachteilsausgleiches mit. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Benachrichtigung mit genaueren Informationen zur Durchführung.
Der Test findet statt am 24. 2. 2026.
Am 19.01.2026 besuchte die Jahrgangsstufe 9 des Schickhardt-Gymnasiums Herrenberg die KZ-Gedenkstätte Dachau. Das KZ Dachau war eines der ersten Konzentrationslager in Deutschland und diente als Vorbild für die später errichteten Konzentrationslager. Von 1933 bis 1945 waren insgesamt mindestens 200.000 Personen inhaftiert, davon starben mindestens 40.000.
Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren, wurden wir nach kurzer Wartezeit von unserem Guide in Empfang genommen. Mit ihm zusammen gingen wir zuerst zur SS-Hauptwache, von der nur noch die Grundmauern übrig sind. Hier kamen die meisten der Häftlinge nach ihrem Marsch vom Dachauer Bahnhof an. Uns wurde auch erklärt, dass wir nur einen kleinen Teil des damaligen Lagers anschauen würden, da der ehemalige Industriebereich heute für andere Zwecke, nämlich für den Bereitschaftsdienst der bayerischen Polizei, genutzt wird.


Von dort aus gingen wir durch das Tor des Wachhauses mit der geschmiedeten Inschrift “Arbeit macht Frei“ auf den großen Appellplatz des Lagers. Unser Guide berichtete uns über die verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen, wie den Elektrozaun oder die Wachtürme, die rund um das Lager angeordnet waren. Es galt Schießbefehl, wenn sich jemand dem Zaun näherte. Manche Häftlinge rannten dennoch aus Verzweiflung in den Elektrozaun, um ihrem Leben ein schnelles Ende zu setzen und somit den Torturen, die im Lager an der Tagesordnung waren, zu entgehen. Auch wurde uns in diesem Zusammenhang von dem Häftling Edgar Kupfer-Koberwitz erzählt, der im Geheimen in seinem Tagebuch über die Gräueltaten schrieb, die er in Dachau erleben musste. Wir lasen einen kurzen Ausschnitt, in dem er über die “Lüge im Tor” berichtete und erklärte, was für ihn die besagte Inschrift bedeutete. Seine Erkenntnis war: “Der Tod macht frei!“, also sollte am Tor stehen: “Tod löst die Tyrannei“.
Als nächstes gingen wir am Wirtschaftshaus vorbei zum Lagergefängnis, das auch “Bunker“ genannt wird. Hier kamen besonders schwer belastete Häftlinge unter, wie zum Beispiel Georg Elser, welcher 1939 einen Anschlag auf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller verübte. Im Bunker wurden die Häftlinge auf verschiedene Art und Weise gefoltert, durch beispielsweise Steh-Haft, Dunkelhaft oder Prügel der SS-Wachen.
Im rechten Flügel des Wirtschaftshauses befand sich der Schubraum, in dem sich die Neuankömmlinge einer menschenverachtenden Aufnahmeprozedur unterziehen mussten. Nach der Angabe ihrer Personalien, mussten sie all ihre persönlichen Gegenstände und Kleider abgeben, die akribisch protokolliert wurden. Anschließend mussten sie duschen und die gestreifte Häftlingskleidung anziehen. Im Laufe der Zeit wurde der Duschraum auch für Prügelstrafen genutzt.
Wir gingen erneut über den Appellplatz, auf dem die morgendlichen Durchzählungen in der prallen Sonne, bei strömendem Regen oder auch eisiger Kälte stattfanden und viele der Häftlinge zusammenbrachen, zu den zwei nachgebauten Baracken, in denen die Häftlinge hausen mussten. Auch hier war wieder einmal die Brutalität gut zu erkennen: Die Häftlinge aßen und schliefen auf engstem Raum. Die Betten stapelten sich nebeneinander in die Höhe und auf Bildern war zu erkennen, dass sogar mehrere Häftlinge in einem Bett schliefen. Zudem war von Überlebenden zu lesen, die berichteten, dass man eine Stunde mit den Händen hinter dem Rücken aufgehängt wurde, wenn auch nur ein kleiner Fleck auf dem Teller zurückblieb.
Die Lagerstraße, die wir zuletzt entlangliefen, ist gesäumt von den Grundrissen der ehemaligen Baracken. Am Ende der Straße befinden sich verschiedene Bauten, die im Gedenken an die Opfer errichtet wurden: eine katholische und eine evangelische Kirche sowie eine jüdische Kapelle. Etwas versteckter befindet sich auch ein russisch-orthodoxer Erinnerungsort.


Der letzte Teil unserer Führung war für viele Häftlinge der letzte Abschnitt ihres Lebens: das Krematorium. Dieses wurde 1942 gebaut, um die immer zahlreicheren Toten aus dem Lager zu verbrennen. Neben dem Krematorium mit vier Verbrennungsöfen wurde auch eine Gaskammer gebaut, die aber nie in Betrieb ging. Es war ein richtig bedrückendes Gefühl, durch die Gaskammer zu laufen, auch wenn dort nie massenweise Menschen getötet wurden. Nach der Führung konnten wir uns noch ca. eine Stunde frei auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte bewegen und uns das Museum ansehen oder im Kiosk stärken.
Viele von uns waren von dem Anblick der Überreste dieses Gräuels schockiert und wir konnten das Erlebte gut mit dem im Unterricht Gelernten verbinden. Am Ende des Besuches wurde deutlich, dass die KZ-Gedenkstätte in Dachau mehr als ein Denkmal ist, nämlich die Mahnung, dass sich so etwas nie wieder wiederholen darf.
Aaron und Valentin, 9c
