Basketball und Tischtennis

SGH- Baskets und Tischtennisspieler bei Jugend trainiert für Olympia dabei

„Jugend trainiert für Olympia“: Erfolgreiches Tischtennis-Quartett

Am 27. Januar machten sich vier tischtennisbegeisterte SGH-Jungs zusammen mit Frau Burk auf zum Kreisfinale U14 von „Jugend trainiert“ nach Böblingen. Neben dem SGH waren noch das Otto-Hahn-Gymnasium Böblingen sowie das Albert-Schweizer-Gymnasium Leonberg am Start.

Aufgrund der geringen Anzahl an Mannschaften spielten die Teams im Modus „Jeder gegen jeden“, wobei jeweils mehrere Einzelspiele und ein Doppel absolviert werden mussten. In der ersten Begegnung gegen die Böblinger zeigte sich schnell, dass unsere Jungs ihren Gegnern deutlich überlegen waren. Selbst Nico, der als Einziger nicht im Verein spielt, gewann sein Duell gegen Böblingen. Im anschließenden Spiel gegen die Leonberger zeigte sich, dass die Tischtennisspieler vom ASG etwas die Nase vorn hatten. So verbuchten sie im Gesamtergebnis zwar einen eindeutigen Sieg gegen uns, in den Einzelspielen lieferten sich die SGH-Jungs jedoch jeweils spannende Begegnungen und mussten sich immer nur knapp geschlagen geben.

Am Ende sicherten wir uns damit den 2. Platz beim Kreisfinale. Wenngleich es also nicht zum Sieg gereicht hatte, hatten alle Teilnehmer großen Spaß bei dieser Veranstaltung und waren sich einig, dass sie auch im nächsten Jahr gerne wieder dabei sein werden.

Für das SGH spielten: Mateo Blanco Muñoz, Nico Häussler, Daniel Zeeb und Jonas Barz

Jugend trainiert für Olympia: SGH-Baskets U14

Auch in diesem Schuljahr startete das SGH wieder mit einer Jungen-Mannschaft bei den Basketball-Wettbewerben von „Jugend trainiert für Olympia“. Nach dem erfreulichen ersten Auftreten im Vorjahr, wo man sich allerdings der Übermannschaft aus Ludwigsburg geschlagen geben musste, hatten sich die Jungs in diesem Jahr einiges vorgenommen.

Nach der gemeinsamen Fahrt nach Leonberg-Eltingen am Freitag, 31.01. starteten die SGH-Basketballer konzentriert und überzeugend ins erste Spiel des Tages gegen den Gastgeber Eltingen. Schnell zeigte sich, dass diese Partie nur einen Sieger sehen sollte, was allem voran auf eine kompakte Team-Leistung unserer Jungs zurückzuführen war: Louis und Santi bauten die Angriffe auf und konnten die meisten Treffer verbuchen, „Con Air“ Konrad sicherte vorne und hinten die Rebounds, die beiden Noahs auf den Flügeln brachten mit ihrer Spielfreude viel Bewegung in die Partie, Leo kontrollierte in der Defense und auch unser Neubasketballer zeigte, dass man nicht unbedingt ein Vereinsbasketballer sein muss, um bei „Jugend trainiert“ zum Erfolg beitragen zu können.

Nach dem erfolgreichen Start ins Turnier standen mit Heilbronn und Brackenheim nun allerdings zwei stärkere Gegner bevor. Trotzdem gelang es den SGH-Boys, die beiden Partien anfangs offen zu gestalten, indem man sich in der Offense noch weiter steigern konnte und defensiv leidenschaftlich verteidigte. In der Halbzeitpause sowie in den Time-outs versuchte das Coaching-Team um Frau Burk und Herrn Geitz alles, um mit taktischen und technischen Ansagen vor allem die starken Einzelspieler der beiden Gegner in den Griff zu bekommen. Vor allem im letzten Spiel entwickelte sich dadurch ein spannender und leidenschaftlicher Kampf um ein mögliches Weiterkommen in die nächste Turnierrunde. Letztlich fehlte jedoch leider in beiden Partien auch ein bisschen das Spielglück, weshalb man sich am Ende jeweils knapp geschlagen geben musste.

Trotzdem war es ein tolles Turnier mit guten Ergebnissen für die SGH-Vertreter und da der Leistungstrend klar nach oben zeigt und bekanntermaßen ja aller guter Dinge drei sind, freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Chance im kommenden Schuljahr.

Maja Nielsen und Joachim Neumann: Der Tunnelbauer

Am Donnerstag, den 12. 2. 2026 besuchten Maja Nielsen und Joachim Neumann das SGH um der Jahrgangsstufe 1 Einblicke in das Leben in Berlin zur Zeit der deutsch- deutschen Teilung zu geben.

Autorenlesung und Zeitzeugengespräch

Am Donnerstag, den 12. 2. 26 stand für die Jahrgangsstufe 1 des Schickhardt- Gymnasiums ein besonderes Highlight auf dem Stundenplan. In einer Mischung aus Autorenlesung und Zeitzeugengespräch erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, welche Auswirkungen die deutsch- deutsche Teilung auf das Leben junger Menschen im Berlin der 1960er Jahre hatte.

Die Autorin Maja Nielsen las aus ihrem Buch „Der Tunnelbauer“. Begleitet wurde sie von Joachim Neumann, der Anfang der 1960er Jahre am Bau von insgesamt sechs Tunneln zwischen West- und Ostberlin beteiligt war und so 89 Menschen zur Flucht aus der DDR verhelfen konnte. Sein Antrieb war es vor allem, seine spätere Frau Chris zu sich zu holen, die er seit seiner eigenen Flucht aus der DDR mehr als zwei Jahre nicht gesehen hatte.

Nach erfolgreicher Flucht konnten Achim und Chris schließlich heiraten

Maja Nielsen schilderte anschaulich die Risiken, denen die Tunnelbauer und die Fluchtwilligen ausgesetzt waren. Ein Wassereinbruch im Tunnel und die ständige Angst vor Verrat und Entdeckung bestimmten das Denken der Tunnelbauer. Joachim Neumann ergänzte die Schilderungen mit seinen ganz persönlichen Erinnerungen und Gefühlen. Im Anschluss an die Lesung, hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Für Maja Nielsen ist das Schickhardt- Gymnasium kein unbekannter Ort, in den letzten Jahren war sie immer wieder zu Besuch, oft auch in Kooperation mit der Stadtbibliothek und mit Unterstützung durch den Verein der Freunde des Schickhardt Gymnasiums. So konnte Deutsch- und Geographielehrerin Lisa Morgenthaler Maja Nielsen als „alte Bekannte“ begrüßen, der langjährige und intensive Kontakt macht immer wieder solch besondere Veranstaltungen für die Schülerinnen und Schüler möglich.

Die Lesung diente auch als Auftaktveranstaltung für die anstehende Studienfahrt der Gruppe nach Berlin, wo sie die Orte, von denen in der Lesung die Rede war, hautnah erleben können. Deutsch- und Geschichtslehrerin Kerstin Scherer, die gemeinsam mit Lisa Morgenthaler die Lesung und die Studienfahrt organisierte, dankte Maja Nielsen und Joachim Neumann. „Die spannendsten und tollsten Geschichten schreibt das Leben. Hinter Gebäuden und Denkmälern stecken immer persönliche Geschichten und Schicksale.“ gab sie den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg. Vor allem die Begegnung mit Joachim Neumann hat die Schülerinnen und Schüler berührt und nachhaltig beeindruckt.

Ende März steht schon der nächste Besuch von Maja Nielsen am Schickhardt- Gymnasium an, ebenfalls in Begleitung eines Zeitzeugen. Gemeinsam mit Thomas Raufeisen wird sie für die zehnten Klassen ihr neuestes Buch „Das falsche Leben“ präsentieren. In diesem Buch geht es ebenfalls um die deutsch- deutsche Geschichte, diesmal aber mit einem ungewöhnlichen Twist.

Pünktlich zum Tag der Deutsch-Französischen Freundschaft am 22.01. hielten 36 erfolgreiche DELF-Absolvent*innen ihre Original-DELF-Zertifikate in den Händen. Diese Diplome werden vom französischen Bildungsministerium ausgestellt und bescheinigen Französischkenntnisse auf dem Niveau B1 des sogenannten Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen.

Besondere Glückwünsche nahmen Sofia Faust und Laura Seyboldt (beide J1) entgegen. Sie erreichten über 97 von 100 möglichen Punkten. Diese Glanzleistung gelang bundesweit lediglich 31 von über 3900 DELF-Absolvent*innen. In einem Gratulationsschreiben attestierte Frau Ministerin Theresa Schopper und der französische Generalkonsul Gaël de Maisonneuve den beiden Schülerinnen, dass sie auf einem „hervorragenden Weg“ seien – auch wir gratulieren herzlich und wünschen Laura und Sofia eine erfolgreiche Fortsetzung ihrer deutsch-französischen Schulkarriere.

Ein Blick ins Schulhaus

Am Tag der offenen Tür gab es Einiges zu entdecken. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 führten in Gruppen die interessierten Viertklässlerinnen und Viertklässler durch das Schulhaus und gaben ihnen Einblicke in die Schulgemeinschaft und die vielen verschiedenen Fächer und Aktivitäten, die an unserer Schule angeboten werden.

Wer an diesem Tag noch nicht genug bekommen hat, ist herzlich zu den Schnuppertagen Ende Februar/ Anfang März eingeladen.

Bitte nutzen Sie das von Ihrer Grundschule ausgestellte Formular um Ihr Kind für den Potentialtest am Schickhardt- Gymnasium anzumelden. Falls Ihr Kind an der Grundschule einen Nachteilsausgleich gewährt hat, bringen Sie bitte auch einen Nachweis über die Art des gewährten Nachteilsausgleiches mit. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Benachrichtigung mit genaueren Informationen zur Durchführung.

Der Test findet statt am 24. 2. 2026.

Am 19.01.2026 besuchte die Jahrgangsstufe 9 des Schickhardt-Gymnasiums Herrenberg die KZ-Gedenkstätte Dachau. Das KZ Dachau war eines der ersten Konzentrationslager in Deutschland und diente als Vorbild für die später errichteten Konzentrationslager. Von 1933 bis 1945 waren insgesamt mindestens 200.000 Personen inhaftiert, davon starben mindestens 40.000. 

Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren, wurden wir nach kurzer Wartezeit von unserem Guide in Empfang genommen. Mit ihm zusammen gingen wir zuerst zur SS-Hauptwache, von der nur noch die Grundmauern übrig sind. Hier kamen die meisten der Häftlinge nach ihrem Marsch vom Dachauer Bahnhof an. Uns wurde auch erklärt, dass wir nur einen kleinen Teil des damaligen Lagers anschauen würden, da der ehemalige Industriebereich heute für andere Zwecke, nämlich für den Bereitschaftsdienst der bayerischen Polizei, genutzt wird. 

Von dort aus gingen wir durch das Tor des Wachhauses mit der geschmiedeten Inschrift “Arbeit macht Frei“ auf den großen Appellplatz des Lagers. Unser Guide berichtete uns über die verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen, wie den Elektrozaun oder die Wachtürme, die rund um das Lager angeordnet waren. Es galt Schießbefehl, wenn sich jemand dem Zaun näherte. Manche Häftlinge rannten dennoch aus Verzweiflung in den Elektrozaun, um ihrem Leben ein schnelles Ende zu setzen und somit den Torturen, die im Lager an der Tagesordnung waren, zu entgehen. Auch wurde uns in diesem Zusammenhang von dem Häftling Edgar Kupfer-Koberwitz erzählt, der im Geheimen in seinem Tagebuch über die Gräueltaten schrieb, die er in Dachau erleben musste. Wir lasen einen kurzen Ausschnitt, in dem er über die “Lüge im Tor” berichtete und erklärte, was für ihn die besagte Inschrift bedeutete. Seine Erkenntnis war: “Der Tod macht frei!“, also sollte am Tor stehen: “Tod löst die Tyrannei“.

Als nächstes gingen wir am Wirtschaftshaus vorbei zum Lagergefängnis, das auch “Bunker“ genannt wird. Hier kamen besonders schwer belastete Häftlinge unter, wie zum Beispiel Georg Elser, welcher 1939 einen Anschlag auf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller verübte. Im Bunker wurden die Häftlinge auf verschiedene Art und Weise gefoltert, durch beispielsweise Steh-Haft, Dunkelhaft oder Prügel der SS-Wachen.

Im rechten Flügel des Wirtschaftshauses befand sich der Schubraum, in dem sich die Neuankömmlinge einer menschenverachtenden Aufnahmeprozedur unterziehen mussten. Nach der Angabe ihrer Personalien, mussten sie all ihre persönlichen Gegenstände und Kleider abgeben, die akribisch protokolliert wurden. Anschließend mussten sie duschen und die gestreifte Häftlingskleidung anziehen. Im Laufe der Zeit wurde der Duschraum auch für Prügelstrafen genutzt.

Wir gingen erneut über den Appellplatz, auf dem die morgendlichen Durchzählungen in der prallen Sonne, bei strömendem Regen oder auch eisiger Kälte stattfanden und viele der Häftlinge zusammenbrachen, zu den zwei nachgebauten Baracken, in denen die Häftlinge hausen mussten. Auch hier war wieder einmal die Brutalität gut zu erkennen: Die Häftlinge aßen und schliefen auf engstem Raum. Die Betten stapelten sich nebeneinander in die Höhe und auf Bildern war zu erkennen, dass sogar mehrere Häftlinge in einem Bett schliefen. Zudem war von Überlebenden zu lesen, die berichteten, dass man eine Stunde mit den Händen hinter dem Rücken aufgehängt wurde, wenn auch nur ein kleiner Fleck auf dem Teller zurückblieb. 

Die Lagerstraße, die wir zuletzt entlangliefen, ist gesäumt von den Grundrissen der ehemaligen Baracken. Am Ende der Straße befinden sich verschiedene Bauten, die im Gedenken an die Opfer errichtet wurden: eine katholische und eine evangelische Kirche sowie eine jüdische Kapelle. Etwas versteckter befindet sich auch ein russisch-orthodoxer Erinnerungsort.

Der letzte Teil unserer Führung war für viele Häftlinge der letzte Abschnitt ihres Lebens: das Krematorium. Dieses wurde 1942 gebaut, um die immer zahlreicheren Toten aus dem Lager zu verbrennen. Neben dem Krematorium mit vier Verbrennungsöfen wurde auch eine Gaskammer gebaut, die aber nie in Betrieb ging. Es war ein richtig bedrückendes Gefühl, durch die Gaskammer zu laufen, auch wenn dort nie massenweise Menschen getötet wurden. Nach der Führung konnten wir uns noch ca. eine Stunde frei auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte bewegen und uns das Museum ansehen oder im Kiosk stärken.

Viele von uns waren von dem Anblick der Überreste dieses Gräuels schockiert und wir konnten das Erlebte gut mit dem im Unterricht Gelernten verbinden. Am Ende des Besuches wurde deutlich, dass die KZ-Gedenkstätte in Dachau mehr als ein Denkmal ist, nämlich die Mahnung, dass sich so etwas nie wieder wiederholen darf.

Aaron und Valentin, 9c

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Was dich erwartet:

Für wen?

Für alle Grundschüler:innen und deren Eltern, die überlegen, nach der Grundschule ans SGH zu kommen.

Welche AGs werden angeboten?

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Am 07. Februar 2026 fand am Schickhardt Gymnasium Herrenberg der Tag der offenen Tür statt. Als diesjährige Attraktion gab es einen Bücherverkauf zu Gunsten des Fördervereins Nordkenia. Fast 700 Euro an Spenden kamen zusammen, Dank an alle Spender und Käufer von Büchern!

Was passiert mit dem Geld?

Das eingenommene Geld wird natürlich nicht behalten, sondern geht an einen vertrauenswürdigen Bekannten der Schule: Klaus Holzäpfel. Dieser leitet das Geld weiter an den Förderverein Nordkenia.

Der Förderverein Nordkenia

Der Förderverein Nordkenia unterstützt Projekte für beispielsweise Waisenkinder und Kinder mit geistiger sowie körperlicher Behinderung. Die Projekte, die uns vorgestellt wurden, sind St. Clare Girls Center Nchiru in Meru, Manyatta Alakara in Ngaremara und die Kindertagesstätte in Isiolo.

Basisinformationen über das Land Kenia

Als Klaus Holzäpfel uns am 21. Januar 2026 besucht hat, haben wir etwas über das Land Kenia gelernt. Das Land liegt auf dem Kontinent Afrika, um genau zu sein in Ostafrika. In Kenia entwickelten sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Kulturen, die sich grob in drei Gruppen einteilen lassen, z. B. die Nomadenkulturen. In der Nomadenkultur leben die Menschen von und mit ihren Tieren hauptsächlich in trockenen Steppen-, Wüsten- und Halbwüstengebieten. Die Stadt Isiolo liegt direkt an der Grenze der Nomadenkultur und genau dort sind einige Projekte des Fördervereins Nordkenia angesiedelt. Immer stehen bei der Projektarbeit die jeweiligen Bedürfnisse der dort lebenden Menschen im Vordergrund.

St. Clare Girls Center Nchiru

Das Gebäude des St. Clare Girls Center Nichiru wurde mit der Unterstützung von Klaus Holzäpfel für verlassene, verwaiste, als Hausmädchen missbrauchte oder versklavte Mädchen gebaut. Das Projekt wurde 2003 in Meru mit dem Projektpartner Pater Francis Limo Riwa durchgeführt.

Das Projekt bietet Mädchen in Nordkenia Schutz, Bildung und psychosoziale Unterstützung, stärkt ihr Selbstwertgefühl und ermöglicht langfristig Reintegration. Seit 2003 wurden Unterkünfte, Sanitäranlagen und Klassenräume für über 300 Mädchen finanziert; 200.000€ wurden investiert, getragen von einer vertrauensvollen Partnerschaft mit der Diözese Meru.

Manyatta Alakara

Seit 1988 unterstützt Klaus Holzäpfel das Heim für körperlich beeinträchtige Kinder in Ngaremara. Der Projektpartner von diesem Projekt sind die Nirmala Sisters aus Indien.

Betreut werden die Kinder von den indischen Schwestern, die die Kinder physiotherapeutisch unterstützen. Dort bekommen sie Unterkunft, Essen, Kleidung und Mobilitätshilfe. Auch eine angemessene Schulausbildung wird ihnen ermöglicht. Die beiden Heime Manyatta Alakara (körperliche Beeinträchtigung) und Providence Home (geistige und körperliche Beeinträchtigung) kooperieren eng miteinander und werden beide von indischen Schwestern betreut.

Kindertagesstätte

Die Kindertagesstätte in Isiolo nimmt seit 1999 täglich mehr als 250 Kinder auf. Kinder aus der nahen Umgebung werden von ihren Eltern gebracht und abgeholt.

Die Kinder dort erhalten eine umfassende Betreuung, frühkindliche Erziehung und Bildung inklusive vollwertiger Mahlzeiten. Betreut werden die Kinder von den einheimischen Schwestern Paula und Emma, die sich um Organisation und tägliches Programm kümmern. Sie haben auch Eltern sowie Kinder im Blick und beraten diese auch bei Erziehungs- und Gesundheitsfragen.

Stimmen unserer Mitschüler*innen zum Besuch von Klaus Holzäpfel 

Eine Mitschülerin von uns sagte zu dem Besuch von Klaus Holzäpfel: „Mir haben die Projekte von Herrn Holzäpfel sehr gut gefallen, weil er die Menschen mit Respekt behandelt und sich für sie einsetzt, mir hat auch sehr gefallen, dass er uns die traditionelle Kleidung gezeigt hat.“

Eine andere Mitschülerin namens Bitaniya Milea sagte: „Die Projekte von Herrn Holzäpfel haben mir sehr gefallen, da er zeigt, dass Menschen in der Welt leiden und wir können was dagegen tun, weil es ist sehr traurig, dass wir hier in Deutschland eine schöne Kindheit erleben können, zur Schule gehen können, und keine Sorgen haben ob wir heute essen kriegen oder ob wir eine Unterkunft haben. Straßenkinder in Kenia können das aber nicht. Herr Holzäpfel hat uns gezeigt, dass wir Spenden sammeln können und diesen armen Kindern helfen können und ein gutes Herz haben können.“

Delia, eine weitere Mitschülerin, sagte: „Ich fand die Vorstellung der Projekte sehr inspirierend, weil ich finde, dass man immer helfen soll, wenn man kann und genau das tut Herr Holzäpfel. Er hilft bei dem Bau von Heimaten für zum Beispiel schwerbehinderte Kinder oder Heimen für HIV-positive Kinder. Ich finde auch gut, dass er den Leuten gezielt Dinge schickt, die sie brauchen und nicht einfach irgendwas. Er fragt die Leute auch, was sie brauchen und ist selbst oft vor Ort. Er kann ihren Zustand also auch besser einschätzen und sieht, wie sehr sie Hilfe benötigen.“

Emily Lehmann und Liona Mustapha, Klasse 7d

Am Mittwoch, den 28.01.26, wurde in der Werkstatt des Schickhardt-Gymnasiums fleißig gebohrt, gehämmert und geschraubt. Die Schüler*innen der Klasse 6e engagierten sich mit großem Einsatz für den Naturschutz und bauten zahlreiche Nistkästen für Kohl- und Blaumeisen. Die Kinder wurden dabei tatkräftig von ehrenamtlichen Helfer*innen des Naturschutzbundes (NABU) und einigen Eltern unterstützt. Die Helfer*innen des NABU erklärten, warum diese Nisthilfen für Vögel derart wichtig sind. Viele natürliche Brutplätze, wie alte Bäume mit Höhlen, verschwinden leider mehr und mehr, weil die Gärten zunehmend „aufgeräumter“ sind, Totholz oft entfernt wird und das Gras kurzgeschnitten und wenig insektenfreundlich gestaltet ist. Die zusätzlichen Nisthilfen aus Holz sollen den Vögeln im kommenden Frühjahr einen sicheren Platz zur Aufzucht ihrer Jungen bieten und helfen den Bestand dieser wichtigen heimischen Arten zu erhalten. Mit großer Begeisterung und Konzentration griffen die Schüler*innen nach einer kurzen Einführung zu Hammer und Akkuschrauber, um aus den vorbereiteten Bausätzen stabile Nistkästen zu bauen. Die fertiggestellten Kästen durften die Kinder anschließend mit nach Hause nehmen, um sie in ihren Gärten, auf Balkonen oder Streuobstwiesen zu montieren. Generell sollten Nistkästen bis spätestens Ende Februar angebracht werden, denn zum Teil starten die Vögel Anfang/Mitte März bereits mit dem Erkunden von geeigneten Nistplätzen. Ein paar der Nistkästen wird die Ökologie-AG behalten und sie auf dem Schulgelände aufhängen, um auch hier die heimischen Vogelarten zu unterstützen. Die Aktion mit dem NABU war insgesamt ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie interessant und abwechslungsreich es sein kann, sich aktiv für den Naturschutz zu engagieren.

M. Braun

Die neue Veranstaltungsreihe „Werkstatt 45“ von GoConcert LIVE am SGH stand am 21. Januar unter den Vorzeichen des Wettbewerbs Jugend musiziert. Eine Schülerin präsentierte einem aufmerksamen Publikum ihr ausgefeiltes Wettbewerbsprogramm und ließ dabei Musik aus vier verschiedenen Epochen mit beeindruckender Präzision erklingen. Umrahmt wurde ihr Beitrag von zwei Schülern der Oberstufe, die beide eine Eigenkomposition spielten. Mal aufbrausend, mal nachdenklich verschwammen die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition. Simon Fansis Komposition war entstanden, um sie bei einem Wettbewerb für Computerspielmusik einzureichen: im Musiksaal konnte man dabei den eigenen Bildern im Kopf freien Lauf lassen.

Ein Abend, an dem man zur Ruhe kommen und sich ganz auf Musik einlassen konnte.

Der nächste Termin findet am Donnerstag, 5. März um 17.15 Uhr statt. Anmeldungen aus der Unter- und Mittelstufe sind herzlich willkommen!