Auch dieses Jahr fand das SMV-Schachturnier großen Zulauf. Insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler spielten begeistert um den Pokal. Es wurden insgesamt 7 Runden nach Schweizer System gespielt, mit einer Bedenkzeit von 7 Minuten und 3 Sekunden Inkrement. Für einen Sieg gab es 1 Punkt, für Remis 0,5 und für eine Niederlage 0.
Das Turnier wurde an zwei Terminen ausgetragen: Die ersten drei Runden wurden am Dienstag, 14.04. und die letzten vier Runden am Freitag, 17.04., gespielt.
Gleich am ersten Tag zeichnen sich drei Favoriten aus: Ivan (10. Klasse), Taaha (8. Klasse) und Simo (J1) sind die einzigen Spieler, die alle drei Spiele gewinnen, und führen somit punktgleich die Tabelle, gefolgt von Raphael (7. Klasse) mit zweieinhalb Punkten.
Somit war am Ende des ersten Spieltages alles offen und es sollte bis Freitag dauern, bis sich ein klarer Tabellenführer herauskristallisierte – und dies geschah schnell. Die entscheidende 4. Runde wird vom Schiedsrichter (Herr Schleinitz) freigegeben – am ersten Brett spielt Ivan gegen Taaha, am zweiten Simo gegen Raphael.
Während alle Teilnehmer einen spannenden Kampf zwischen Ivan und Taaha, der bereits letztes Jahr in den Projekttagen das Schachturnier gewann, erwarten, sitzt Ivan alleine am Tisch. Unglücklicherweise verspätet sich Taaha, und als er ankommt, ist auf seiner Uhr keine Zeit mehr übrig…
Am zweiten Brett verliert Simo überraschend gegen Raphael aus der 7. Klasse, der damit in einem Feld voller erfahrener Spieler mit 3,5 Punkten aus den ersten vier Runden heraussticht. Doch sein Lauf wird in der 5. Runde von dem erfahrenen Vereinsspieler Ivan gebrochen, der nun nach 5 Runden 5 Siege hat und mit einem Punkt Abstand führt.
Nur Louis und Ihsan, beide mit 4 Punkten, können ihn auf eigene Faust stoppen. Denn sie können noch gegen Ivan spielen. Taaha, auch mit 4 Punkten, muss alles gewinnen und hoffen, dass Ivan verliert, um seine Chancen auf den Titel aufrechtzuerhalten — und das tut er.
In der 6. Runde besiegt er Ihsan, und nun sind alle Blicke auf das alles entscheidende Duell zwischen Ivan und Louis gerichtet. Ivan ist zwar der klare Favorit, aber Louis kämpft sich als Underdog durch und baut einen erheblichen Materialvorteil auf. Es sieht danach aus, als würde das Turnier in eine finale Runde mit drei Tabellenführern – Louis, Ivan und Taaha – mit jeweils 5 aus 6 Punkten steuern. Doch dann passiert das Unerwartete: Louis patzt, das Spiel wendet sich und Ivan hat keine Schwierigkeiten, die gewonnene Stellung zu konvertieren…
Nach dieser bitteren Niederlage ist der Tabellenstand vor der letzten Runde ziemlich eindeutig: Ivan führt mit unglaublichen 6 Punkten aus 6 Runden, gefolgt von Taaha mit 5 Punkten und Louis, Janis und Ihsan mit jeweils 4 Punkten.
Ivan braucht also nur einen halben Punkt, um den Turniersieg zu sichern. Dies tut er ziemlich unspektakulär. Nach Abschluss der Eröffnungsphase in seinem Spiel gegen Niklas (J1) einigen sich die beiden Spieler auf ein Remis. Damit verpasst zwar Ivan die Chance auf ein perfektes Ergebnis, sichert aber stressfrei den ersten Platz.
Damit setzt sich das Podium wie folgt zusammen: 1. Ivan (6,5/7) 2. Taaha (6/7) 3. Louis (5/7)
Somit endet das Turnier mit einem dominanten Sieg von Ivan, der bis zum Ende ungeschlagen blieb.
Neben dem Titelrennen gab es auch eine andere positive Erkenntnis aus dem Turnier.
So bestand die Top 10 aus vier 8. Klässlern, zwei 9. Klässlern, einem 10. Klässler und drei J1ern. Im Vergleich dazu bestand die Top 10 letztes Jahr aus 9 Schülern von der 10-12. Klasse und nur einem 6. Klässler. Insgesamt nahmen 10 Schüler aus der Unterstufe teil. Dabei zeigten Spieler wie Murat, Raphael, Aaron und Damian mit jeweils 3,5 Punkten, Murat sogar mit 4 Punkten, dass sie sich im Mittelfeld bzw. in der oberen Hälfte etablieren können.
Das zeigt, dass Schach am SGH auch bei jüngeren Schülern beliebt ist – vor allem durch die Schach-AG – und auch die vorderen Reihen zunehmend von jüngeren Spielern übernommen werden.
Vielen Dank an alle Teilnehmer, an unsere Schiedsrichter Herrn Schleinitz und Herrn Erhard und an den Schachverein Herrenberg, der uns ihre Spielmaterialien bereitgestellt hat.
Bis zum nächsten Jahr!
Ihsan Kücükkaya (J1)
Am 14. März 2026 fand an der Eberhards Karls Universität in Tübingen der Tag der Mathematik statt. Mit insgesamt 13 Schülerinnen und Schülern in Begleitung von Herrn Stahl und Herrn Zolg war das Schickhardt beim Wettbewerb vertreten. In drei Teams – ein Team ergänzt durch eine einzelne Schülerin des AGH – lösten die Schülerinnen und Schüler die gestellten Aufgaben. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Runden: in Runde eins sind umfangreiche Aufgaben in der Gruppe zu lösen. Sowohl Lösung als auch Lösungsweg fließen in die Bewertung ein. In Runde zwei geht es darum möglichst schnell acht Aufgaben zu lösen – nur die richtige Lösung zählt. Zwischen den Wettbewerben konnten die Schülerinnen und Schüler Vorträge zu unterschiedlichen mathematischen Bereichen hören. Alle drei Teams des SGH erzielten hervorragende Leistungen. Besonders hervorzuheben ist das Team mit Julius Breitner, Benjamin Fischer, Gordon Kraft, Janis Raab und Ronja Steiner, die den zweiten Platz belegten. Das Siegerteam war lediglich einen Punkt voraus. „Insgesamt war es ein cooler und lehrreicher Tag. Mir hat vor allem die Teamarbeit Spaß gemacht. Die Vorträge waren auch interessant und verständlich. Das Essen in der Mensa war überraschend lecker“ so das Fazit eines Schülers.#

Sechs Schüler:innen der Klasse 9c nutzten in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, ihre Kreativität auszuleben. Gemeinsam mit dem Streetart-Künstler Nathan Grant Kitch gestalteten sie im Auftrag der Stadtwerke Herrenberg zwei Gasdruckregelanlagen im Stadtgebiet mit Graffiti neu.
Die Anlagen, die für die sichere Gasversorgung der Haushalte sorgen, waren zuvor äußerlich eher unauffällig. Betroffen sind die Stationen in der Beethovenstraße (gegenüber Hausnummer 9) sowie an der Hildrizhauser Straße (Ecke Ziegelfeldweg). Durch die künstlerische Gestaltung sind sie nun zu farbigen Blickfängen geworden.


Unter Anleitung des Künstlers entwickelten die Schüler:innen zunächst Ideen und Motive, die sie anschließend eigenständig umsetzten. Ein Teil der Arbeit fand in ihrer Freizeit statt, etwa am Nachmittag oder an Wochenenden.
„Zunächst wurden die Grundlagen im Klassenverband erarbeitet, bevor eine kleinere Gruppe die Entwürfe weiterentwickelt und umgesetzt hat“, erklärt Nathan Grant Kitch. „Besonders beeindruckend war zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler kreativ entfaltet und eigene künstlerische Perspektiven eingebracht haben.“
Finanziert wurde das Projekt durch die Stadtwerke Herrenberg sowie durch Fördermittel der Bürgerstiftung Herrenberg und des Herrenberger Projektepools.


Lesung mit Zeitzeugengespräch am 27.03.2026 – Maja Nielsen liest aus ihrem neuen Jugendroman Das falsche Leben. Sie wird begleitet von Thomas Raufeisen, der Hauptfigur des Romans, mit dem sie über seine Erlebnisse immer wieder ins Gespräch kommt.
Mit ihrem neuen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 nominierten Jugendroman Das falsche Leben führte Maja Nielsen die Klassen 10 zurück in die Zeit des geteilten Deutschlands, des Kalten Krieges. Sie erzählte die eindrückliche Geschichte von Thomas Raufeisen, dessen Vater sich 1979 gezwungen sah, die ganze Familie in die DDR „überzusiedeln“, sich und die Familie „in Sicherheit zu bringen“, bevor Thomas Raufeisen nach drei Jahren Untersuchungshaft in Hohenschönhausen bzw. Haft in Bautzen II 1984 in die Bundesrepublik zurückkehrte.
Die Textpassagen aus dem Roman, die Maja Nielsen las, und die Gesprächsabschnitte mit Thomas Raufeisen enthüllen die Geschichte, die hinter diesen fünf Jahren in der DDR steckt.

An die Lesung schloss sich die Möglichkeit zu Fragen der Schülerinnen und Schülern an, die ohne zu zögern und ausführlich ergriffen wurde. Die Fragen zeigten, dass die Begegnung mit Thomas Raufeisen und seiner Geschichte sichtbares Interesse und auch Betroffenheit auslöste. Es schlossen sich u.a. Fragen zum Verhältnis zum Vater an, zu dessen Spionagetätigkeiten und wie diese so viele Jahre unentdeckt bleiben konnten. Auch der Unterschied der Schule in der DDR zum Gymnasium in Hannover interessierte die Gruppe brennend.
Die Authentizität des Zeitzeugen Thoms Raufeisen machte für die Schülerinnen und Schüler die bundesdeutsche Geschichte greifbar und persönlich und regte zum Nachdenken über totalitäre Regime und deren Auswirkung auf das Leben von (jungen) Menschen an. Wenn der Gong nicht gewesen wäre, hätte es noch unzählige weitere Fragen an die beiden Gäste gegeben.
Die Kombination aus Lesung und Zeitzeugengespräch ist ein wertvolles Format und wir hoffen, Maja Nielsen und „ihre Zeugen“ auch im nächsten Jahr als Vorbereitung auf die Studienfahrt nach Berlin in der J1 begrüßen zu können.
Einen ganz herzlichen Dank gilt den „Freunden des SGH“, die den Schülerinnen und Schülern diese beeindruckende Veranstaltung ermöglichten.
K. Scherer
„Löwen retten Leben“- und das am Schickhardt- Gymnasium bereits seit zehn Jahren. Doch was genau bedeutet das? Löwen retten Leben ist ein Programm des Landes Baden- Württemberg, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Schülerinnen und Schüler zu Lebensrettern auszubilden. Mit Unterstützung des DRK- Ortsverbandes Herrenberg werden jedes Jahr alle siebten Klassen am Schickhardt- Gymnasium in der Reanimation geschult. Da Übung bekanntlich den Meister macht, frischen auch die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen acht bis zehn ihre Kenntnisse jedes Jahr wieder auf. Für die höheren Klassen geschieht dies unter Anleitung besonders geschulter Lehrkräfte. So sind alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ab Klassenstufe sieben für Notfälle vorbereitet.

Livemusik am SGH
Werkstatt 45‘- so lautet der Titel der neuen Konzertreihe, die die AG „Go Concert“ in diesem Schuljahr ins Leben gerufen hat. In etwa 45 Minuten bekommen musikalische Talente die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen und Auftrittserfahrung zu sammeln. Und beeindruckende Talente versammelten sich am Donnerstag, den 5. 3. 26 zum 3. Werkstattkonzert in diesem Schuljahr
Den Anfang machte die Band des Musikleistungskurses der Jahrgangsstufe 1, die „Mozartinis“- begleitet von ihrem Maskottchen Mini Mozart. Den Spaß, den sie bei den Proben haben, brachten sie auch auf die Bühne und holten das Publikum mit ihren schwungvollen Stücken ab. „We don’t talk about Bruno“, „Someone in the crowd“ und “Friends on the other side”- alles Lieder aus Filmen, wurden von Singer Liu und Simon Fansi für die ungewöhnliche Besetzung der Band neu arrangiert. Klavier, Geigen, Saxofon, Euphonium und Querflöte spielen neben dem Gesang in den Arrangements gleichberechtigte Rollen. Die Stimmen von Ronja Aichele, Simon Fansi und Singer Liu ergänzen sich wunderbar und vor allem Simon Fansi bringt neben Gesangs- auch schauspielerisches Talent zur Geltung, als er das von ihm arrangierte „Friends on the other side“ performt. Dieser Auftritt ist auf jeden Fall eine gute Werbung für den Musikleistungskurs- neben den guten Snacks, wie die Musikerinnen und Musiker betonen.


Nach der Band des Musikleistungskurses betrat Carlo Breuling die Bühne. Er begleitete sich selbst auf der Akustikgitarre bei dem Lied „Give me love“. Anschließend schlossen sich ihm Kiki und Yul Watkins, sowie Frederik Freund an. Zusammen bilden sie die Miniband „Radio Raketen“ und begeisterten das Publikum mit ihrer eigenen Version von „Someone you love“.

Im Anschluss an diese Darbietung wurde es mit einer Klaviersonate von Mozart klassisch, bevor Viktoria Gabor beeindruckend souverän mit „Interlude“ ein Poetry Slam Gedicht von Julia Engelmann performte. Benjamin Rombon präsentierte eine Etüde von Franz Liszt und überließ die Bühne dann wieder Viktoria Gabor, die begleitet von Carlo Breuling mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen einen Klassiker der Popmusikvortrug. Sie wurden von Yul Watkins am Schlagzeug abgelöst, der die Drumsticks zu „Guardians oft he Light“ wirbeln ließ. Den Abschluss machte Frida Wessels- Perelo am Klavier mit einer Sonate von Beethoven.

Musiklehrerin Miriam Klüglich bedankte sich bei allen Musikerinnen und Musikern für diesen abwechslungsreichen und spannenden Abend. So eine Bandbreite an unterschiedlicher Musik erlebt man selten bei einem einzelnen Konzert und das Publikum verließ den Musiksaal gut gelaunt und beeindruckt von so viel Talent.

Am 27.02.2026 besuchten die 9 Schülerinnen und Schüler der Experimentier-AG gemeinsam mit Herr Abelein und Frau Heilmann den Öffentlichkeitstag von Jugend Forscht in Altensteig.
Vor Ort gab es zahlreiche interessante Experimente und Forschungsprojekte zu entdecken. Die jungen Forscherinnen und Forscher präsentierten ihre Arbeiten mit großer Begeisterung und standen für Fragen bereit. Die Schülerinnen und Schüler der AG erhielten dabei vielfältige Einblicke in kreative und praxisnahe wissenschaftliche Fragestellungen.Der Besuch bot unseren Schülerinnen und Schülern viele neue Anregungen, eigene Forschungsfragen zu entwickeln, und weckte zusätzlich die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik. Insgesamt war es ein gelungener Vormittag mit vielen spannenden Eindrücken.


Besonders beeindruckend waren unter anderem eine „lebende Mooswand“ zur Verbesserung des Raumklimas im Klassenzimmer, die Untersuchung „Frische Hefe oder Trockenhefe – welche ist die bessere Wahl?“, sowie die Frage, wie gut Anti-Schling-Näpfe bei Labradoren funktionieren. Technisch wurde es bei einem solarbetriebenen Fahrrad, einem Tischtennisball-Sammel-Roboter und einer Lego-Sortiermaschine, die verschiedene Bauteile automatisch erkannte und sortierte.
Der Besuch bot unseren Schülerinnen und Schülern viele neue Anregungen, eigene Forschungsfragen zu entwickeln, und weckte zusätzlich die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik. Insgesamt war es ein gelungener Vormittag mit vielen spannenden Eindrücken.
Herzliche Einladung zum nächsten Werkstattkonzert von GoConcert!
Am Donnerstag, den 5.3. um 17:15 Uhr
im Musiksaal des SGH
erwartet Euch wieder eine bunte musikalische und künstlerische Mischung mit Auftritten der Schülerinnen und Schüler aus Unter- und Mittelstufe.
Mit dabei als special guest: die Band des Musik-LK

Liebe Viertklässler/-innen, liebe Eltern,
schön, dass Ihr euch für das Schickhardt interessiert.
Sie melden sich über das nachfolgend verlinkte Onlineformular an unserer Schule an:
Oder Sie nutzen den QR Code, der Sie direkt zum Anmeldung bringt.
Anmeldeschluss
Für die verbindliche Anmeldung ist die Abgabe des von allen Erziehungsberechtigten unterschriebenen Ausdrucks dieses Formulars im Zeitraum von 9.03.2026 bis 12.03.2026 notwendig. Eine Abgabe ist zu folgenden Zeiten persönlich im Sekretariat möglich:
| Montag, 9. 3. 2026 | 8:30- 12:00 Uhr 14:00- 17:00 Uhr |
| Dienstag, 10. 3. 2026 | 8:30- 12:00 Uhr |
| Mittwoch, 11. 3. 2026 | 14:00- 17:00 Uhr |
| Donnerstag, 12. 3. 2026 | 9:00- 12:00 Uhr |
Anlagen
Bitte beachten Sie, dass Sie die unten aufgeführten Anlagen mit dem unterzeichneten Formularausdruck einreichen.
- Zur Vorlage: Unterlagen der Grundschule (Original) entweder Blatt 1 (Kompetenzmessung „Kompass 4“) oder Blatt 2 (Klassenkonferenz) oder die Information über die in der zentralen Kompetenzmessung erzielten Ergebnisse (Potenzialtest)
- Geburtsurkunde (Kopie)
- Unterlagen der Grundschule (Original) Blatt 3 (Formular für die Anmeldung)
- Masernschutznachweis (Original)
- gegebenenfalls Negativbescheid bzgl. des Sorgerechts
- gegebenenfalls Sorgerechtserklärung
- Einverständniserklärung zum Kooperationsgespräch mit der Grundschule (Download)
Weitere Informationen
Weitere Infoschreiben finden Sie unter folgenden Links:
Infektionsschutzgesetz deutsch
Schülerfahrkarten müssen direkt bei den entsprechenden Verkehrsverbünden bestellt werden.
Außerdem gibt es die Möglichkeit über das Landratsamt Böblingen einen Antrag auf Rückerstattung der Schülerbeförderungskosten zu stellen, falls für mehr als drei Kinder Fahrkarten gekauft werden müssen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter https://www.lrabb.de/start/Bildung+_+Wirtschaft/Schuelerbefoerderung.html
Mit freundlichen Grüßen
Heike Bertsch-Nödinger
Die Zauberflöte
Am 25. 2. 2026 führten die Klassen 5b, 5d und 6e Wolfgang Amadeus Mozarts berühmteste Oper in der Längenholzhalle auf.
Nach drei intensiven Probetagen mit fast 100 Beteiligten war es endlich soweit- das Publikum strömte in die Längenholzhalle „Das neu errichtete Opernhaus von Herrenberg“, wie Stefan Lindemann von der Jungen Oper in seiner Begrüßung sagte- um sich von Mozarts berühmtester Oper, der „Zauberflöte“ verzaubern zu lassen.

Empfangen wurden die Zuschauer:innen von den Schüler:innen der Klassen 5b, 5d und 6e, die als Chor in farbenfrohen Gewändern und in von der Jungen Oper zur Verfügung gestellten Kostümen bereits ihre Plätze eingenommen hatten. Gespannte Stille herrschte im Publikum und bei den jungen Sänger:innen, als dann die ersten Takte der Ouvertüre erklangen. Fünf Erzähler:innen führten das Publikum in das Bühnenbild ein- den Baum des Lebens, der das Königreich der Nacht mit dem Königreich des Tages verbindet und stellten die wichtigsten Personen vor: Die Königin der Nacht, den Priester Sarastro, Prinzessin Pamina und Prinz Tamino. Den Prinzen bekam das Publikum gleich in der nächsten Szene zu Gesicht, er wurde von einem Drachen quer durch das Publikum verfolgt und wurde vor lauter Schreck ohnmächtig. Damit möglichst viele Schüler:innen eine Rolle außerhalb des Chores spielen konnten, wurden sämtliche Rollen mehrfach besetzt, so dass in fast jeder Szene eine andere Schüler:in einen Soloauftritt hatte. Die schwierigen Gesangsparts wurden vom Ensemble der Jungen Oper, Assumpta Munsi, Sopran (Pamina), Rodrigo Alegre, Tenor (Tamino), sowie Stefan Lindemann, Bariton (Papageno und Sarastro) übernommen.

Mit den Proben begonnen hatten die Klassen bereits zu Beginn des Schuljahres mit ihren Musiklehrer:innen, Miriam Klüglich, Clarissa Oesterle und Patrick Erhard, die auch die Idee zu diesem besonderen Projekt hatten. In den letzten drei Tagen wurde dann intensiv auch das Schauspiel geprobt, dies übernahm Stefan Lindemann von der Jungen Oper, Assumpta Munsi probte besonders intensiv die Gesangsstücke mit den Schüler:innen.
Die Handlung der Oper ist schnell erzählt, Prinz Tamino verliebt sich in das Bildnis der Prinzessin, die er aus dem Palast Sarastros befreien soll. Unterstützt wird er dabei von dem Vogelfänger Papageno, der sich seinerseits nach einer Papagena sehnt. Pamina muss jedoch gar nicht gerettet werden, die Entführung ist vorgetäuscht um Pamina und Tamino zusammenzubringen. Tamino soll sich im Folgenden in vier Prüfungen beweisen um die Nachfolge der Herrschaft anzutreten. Gemeinsam bestehen Pamina und Tamino die Prüfungen und werden am Ende vermählt, ebenso wie Papageno und seine Papagena.
Die Prüfungen bestehen aus Schweigen, Feuer, Sturm und Wasser. Zum Schweigen wurde Tamino von Sarastro verdonnert. Für die drei anderen Prüfungen benötigte er die Unterstützung des Chores: Feuer, Sturm und Wasser sind vereint in einem Gewitter und so beschwörte der Chor mit Füße trampeln und zischen ein Gewitter herauf.




Das Publikum war so gefesselt, dass es- unüblich bei einer Opernaufführung- eine Zugabe forderte und auch bekam. Allerdings nicht ganz ohne Eigenleistung. Publikum und Chor sangen gemeinsam „Das klinget so herrlich“ und so ging eine einzigartige Inszenierung zu Ende.
Am Schluss bedankte sich Schulleiterin Heike Bertsch- Nödinger bei allen Beteiligten, allen voran Miriam Klüglich, Clarissa Oesterle und Patrick Erhard, die das Projekt initiiert und geleitet hatten, allen Eltern, die ihre Kinder bei allen Proben und Aufführungen unterstützen und nicht zuletzt dem Förderverein, den Freunden des Schickhardt- Gymnasiums, die großzügige finanzielle Unterstützung leisten bei allen Projekten, die von der Schule nicht allein gestemmt werden können.
Die Mitarbeiter:innen der Jungen Oper bekamen als Dank einen immerwährenden Kalender gestaltet mit Motiven von Schüler:innen unserer Schule, sowie Samenbomben überreicht, über die sie sich sichtlich freuten.




Das letzte Wort hatte Stefan Lindemann. Er bedankte sich für die tollen und lebendigen Tage und sprach den Schüler:innen das größte Kompliment aus: was Schauspiel und Gesang angehe, habe er noch nie so viel Talent an einer Schule gesehen- und er habe dieses Projekt schon an vielen Schulen durchgeführt.
So fand ein rundum gelungenes Projekt einen tollen Abschluss und alle beteiligten Schüler:innen werden sich sicherlich noch lange an dieses besondere Erlebnis erinnern.

